Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
- Goethes “Faust“

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© Square Enix
A friend of mine bought the new Tomb Raider game, so I got the chance to play it for a little bit. I didn’t enjoy it much. It’s not a bad game and Lara looks more appropiatly dressed, sure, but there’s just something missing for me to perceive her as an interesting, round, active character. It feels more like moving her around instead of actually playing her. (I didn’t play very far into the game, though, so I can’t really judge the whole thing. It’s more of a first impression.) I find that I agree with what map wrote on kleinerdrei.org and I think Yahtzee Croshaw says something similar in his review.
“The violence directed at Lara certainly gets fucking absurd. […] This, Far Cry 3 and Spec Ops: The Line may represent a current trend for serious character building through gritty violence – which as a ‘story hound’ I can dig like a shallow grave. But where ‘I spit on your Tomb’ falls short is that I don’t buy Lara’s [character] arch. […] The essence of the issue for me is that Lara is entirely reactionary. The universe just declares her chew-toy of the day, she is either given no option but to proceed, or the ground simply collapses under her big fat arse. Captain Walker [Spec Ops:The Line] decides to use the white phosphorus, Jason Brody [Far Cry 3] decides to stay on the island; that’s what makes their characters develop. Lara just alternates between breathy whimpers and bland resignation. So you can kill a man and take a machete like a champ – a concrete block can do that! But can’t kick one out of a moving truck and call that a character arch!”

Gets you thinking, doesn’t it? Lara sure is a strong female character but I feel a little bit reminded of the ‘Damsel in Distress’ (who is not given the opportunity to make any decisions on her own either). Only that Lara is more of a punching bag than a damsel. Maybe it’s just me but it doesn’t feel right. Then again, I’m not sure if this is really a ‘feminism thing’ or rather a simple case of shitty game design.
Executive producer Ron Rosenberg said:
“When people play Lara, they don’t really project themselves into the character. They’re more like ‘I want to protect her.’ There’s this sort of dynamic of ‘I’m going to this adventure with her and trying to protect her.’”
Yeah, right. I mean, after all, she’s just a chick, isn’t she?
Sometimes the video game industry really pisses me off.
Muss ein Artikel geschrieben werden? Muss ein Artikel jetzt geschrieben werden? Muss ein Artikel von mir geschrieben werden?
Anstatt einfach den Account zu deaktivieren und irgendwo ‘ne kurze Notiz dazu online zu stellen, muss man jetzt einen ganzen verdammten Artikel in der FAZ (!) veröffentlichen, wenn man einen Kommunikationmittel nicht mehr nutzt. Um dann in dem Artikel die Irrelevanz dieses Kommunikationsmittels zu betonen. So irrelevant, dass man gleich einen Artikel drüber schreiben muss. Mehr als “DAFUQ?” fällt mir dazu dann auch nicht mehr ein.
Großartiges auch in den Kommentaren zu lesen:
“Ich habe mal ein Konto bei Twitter aufgemacht, jedoch nie eine Nachricht geschrieben oder erhalten. Gut, ich bin eine Privatperson. ich habs mir aufregender vorgestellt nach dem ganzen Hype und meine Ziele sind nicht die Hall of Fame der Twitterei. Was heisst schon Freundschaft?”
Echt jetzt. Was heißt schon Freundschaft. Ähm, wut?
Dieser Blogpost hätte übrigens auch nicht geschrieben werden müssen, aber scheißdrauf.
Geschichten im Kopf, die raus wollen. Ich will kein Buch schreiben (um Himmels willen!), wozu den Kram veröffentlichen, es geht ja auch nicht darum, dass das jemand liest. Es muss einfach raus. Es gibt so viele Gedanken, die raus wollen, raus raus raus, damit sie aufgeschrieben sind, damit ich sie festgehalten habe, und damit ich keine Angst mehr haben muss, dass sie mir doch noch entwischen. Damit ich wieder mehr Raum in meinem Kopf habe, um die wirklich wichtigen Dinge anzugehen – die mir wichtigen Dinge – die da jetzt nicht so recht reinpassen wollen, weil mir so viel anderes keine Ruhe lässt.
Und gleichzeitig das Gefühl der Hektik und Getriebenheit, dass man keine Zeit hat, irgendwas auszuformulieren, weil es so viel dringenderes gibt, Klausuren und Arbeit und Projekte, die man endlich mal zu Ende bringen sollte, aber nicht kann, weil da einfach kein Platz ist im Kopf.
Teufelskreis. Gnah.
Ich meine mich zu erinnern, in einer Vorlesung gehört zu haben, dass Journalisten tendenziell liberaler eingestellt sind als der Bevölkerungsdurchschnitt, aber wie sieht’s denn mit all den anderen Schreiberlingen im Internetz aus?
Kann mal jemand in einer Studie untersuchen, ob die Nutzerkommentatoren in Online-Medien engstirniger intoleranter konservativer sind als der Durchschnitt der Bevölkerung oder ob die Meinung in der Bevölkerung tatsächlich so veteilt ist bei diesem Gesocks diesen Vollidioten den Kommentatoren?
Nur damit ich weiß, wie sehr ich weinen muss, wenn ich mich mal aus Versehen ins SpOn Forum verirrt habe.